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24.04.2019

„Auf dem Zanger“: Erster Spatenstich

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„Auf dem Zanger“: Erster Spatenstich

Damit ist der erste Bauabschnitt eröffnet. Die ersten Häuser sollen im Frühjahr 2020 bezugsfertig sein.

Unter dem Projektnamen „Himmelblau“ ist der erste Spatenstich für das Neubaugebiet „Auf dem Zanger“ in St. Hubert gemacht. Zwischen der Wackertapp-Mühle und der bestehenden Wohnbebauung „Auf dem Zanger“ verwandelt sich Ackerboden in Grundbesitz für Häuslebauer. „Hier werden 42 Doppelhaushälften sowie ein Mehrfamilienhaus entstehen, wobei die letzten Doppelhäuser bis Ende 2020 fertig gestellt sein sollen“, sagt Oberbauleiter Marco de Liméle. Hinter dem Bauvorhaben steht die Firma Tecklenburg. Auf 250 bis 350 Quadratmeter großen Grundstücken baut das Unternehmen anderthalbgeschossige Häuserhälften mit Keller in Größen von 128 bis 133 Quadratmeter Gesamtfläche. Wobei die Kellerfläche von rund 56 Quadratmeter dazugerechnet werden muss. Die Preise der Doppelhaushälften liegen je nach Größe zwischen 380.000 und 450.000 Euro.

Der erste Bauabschnitt umfasst sechs Doppelhaushälften, die nach einer rund zehnmonatigen Bauzeit bezugsfertig sind. Das heißt, das erste Leben wird im Frühjahr 2020 in das neue Baugebiet einziehen. „Die Hälfte der Häuser vom ersten Bauabschnitt sind bereits reserviert“, sagt Vertriebsleiterin Stephany Quarte. Insgesamt wird es vier Bauabschnitte geben, wobei zum dritten Bauabschnitt das Mehrfamilienhaus mit zehn oder mehr Eigentumswohnungen gehört. Die genauen Planungen für das Mehrfamilienhaus laufen derzeit.

Dem ersten Bauabschnitt von sechs Doppelhaushälften folgen 18 weitere in einem zweiten Schritt. Bauabschnitt drei beinhaltet acht Hälften. Im letzten Abschnitt kommt es zur Errichtung von zehn dieser Häuser. Die Häuser, die allesamt fünf Zimmer haben, erhalten unter anderem bodengleiche Duschen, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden im Erd- sowie Obergeschoss und Fenster mit Sicherheitsbeschlägen. Bauliche Details wie vorgezogene Erker, die gleichzeitig als Vordächer dienen, gehören zu den architektonischen Besonderheiten.

Der zweite Bauabschnitt, der nach Ostern in die Vermarktung geht, beinhaltet einen besonderen Punkt. Tecklenburg hat einige Gewerke wie Malerarbeiten und Oberböden aus dem Gesamtpaket herausgenommen. Interessierte Käufer können sich so am Ausbau beteiligen und senken dadurch den Kaufpreis.

Für das Neubaugebiet wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Düsseldorf und den Stadtwerken Kempen zudem ein spezielles Versorgungskonzept entwickelt. „Wir werden in dem Wohngebiet eine Energiezentrale errichten, die gleichzeitig Strom und Nahwärme produziert“, erklärt Siegfried Ferling, Geschäftsführer der Stadtwerke Kempen.

Diese Anlage vereint mehrere ökologische und innovative Energien miteinander. Zum einem gibt es solarthermische Kollektoren zur Wärmeerzeugung aus Sonnenenergie und zum anderen eine Wärmepumpe zur Nutzung der Erdwärme. Dazu kommen ein kleines gasbetriebenes Blockheizkraftwerk zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung sowie Wärmespeicher mit Elektrodenheizung zur Energieoptimierung. Die neue Heizzentrale arbeitet mit einem so genannten „Neuronalen Netz“. Das sorgt dafür, dass die tatsächlich benötigte Energie zur Verfügung gestellt wird. Das reduziert den CO²-Ausstoß und spart Energie, was wiederum den Geldbeutel schont.

Neubaugebiet Kempen

Quelle: Bianca Treffer (Rheinische Post)

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