BIM – Building Information Modeling

Tecklenburg | Bauunternehmen Düsseldorf und StraelenBIM – Building Information Modeling

BIM – Building Information Modeling

In dem im Jahr 2015 veröffentlichten “Stufenplan zur Einführung von Building Information Modeling” des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wurde festgelegt, dass ab 2020 der Einsatz von BIM für alle neu zu planenden Projekte des infrastrukturbezogenen Hochbaus verpflichtend sind.

Wir setzten BIM bereits seit dem Jahr 2019 bei Großprojekten (~60 Mio. Baukosten je Projekt) ein und haben im Jahr 2018 eine eigene BIM-Abteilung gegründet.

Was ist BIM?

BIM beschreibt den ganzheitlichen integrierten Prozess zum Erstellen, Verarbeiten und Verwalten von Informationen in einem Bauprojekt, während des Planungs-, Bau- und Betriebsprozesses. BIM integriert dabei, basierend auf einem intelligenten Modell, multidisziplinäre Daten für eine Erstellung detaillierter digitaler Darstellungen.

Somit sorgt BIM für transparente und effiziente Prozesse sowie für unmittelbare und für alle Beteiligten jederzeit verfügbare abrufbare Daten, was zu einem idealen Informationsaustausch führt.
Ziele sind somit die Senkung der Risiken, Minderung der Nachträge, Zeitersparnisse und am Ende somit Kosteneinsparungen.

Was leistet BIM?

1. Planung

  • Architektur und Objektplanung
  • Tragwerksplanung
  • Technische Gebäudeausrüstung
  • Außenanlagenplanung

2. Koordination

  • Regelmäßiges Zusammenführen der Fachmodelle in einem Koordinationsmodell
  • Kollisionsprüfung
  • Berichte
  • Dokumentation
  • Systematische Konfliktbehebung

3. Kostenschätzung und Kostenberechnung

  • Mengenermittlung (Volumen, Flächen) anhand des Modells Basis für die Kostenschätzung und Kostenberechnung

4. Erstellung des LV’s für Ausschreibung und Vergabe

  • Modellgestützte Erzeugung von Mengen bezogenen Positionen des Leistungsverzeichnisses
  • Modellbasierte Ausschreibung und Vergabe

5. Simulation des zeitlichen Verlaufs der Kosten

  • Verknüpfung des 4-D-Modells mit den Kosten zur Herstellung der betreffenden Bauteile

6. Bauablaufmodellierung

  • Verknüpfung des 3-D-Modells mit dem Bauablauf

7. Visualisierung

  • Visualisierung des 3-D-Modells als Basis für die Projektbesprechung sowie für die Öffentlichkeitsarbeit

8. Baufortschrittskontrolle

  • Nutzung des Modells für die Baufortschrittskontrolle
  • Erzeugung und Nachführung eines 4-D-Modells zum tatsächlichen Baufortschritt

9. Abrechnung

  • Nutzung des Modells für Abrechnung und Controlling (auf Grundlage des 4-D-Modells der Baufortschrittskontrolle)

10. Mängelmanagement

  • Nutzung des Modells zur Dokumentation von Ausführungsmängeln und deren Behebung

11. Energiebedarfsermittlung

  • Nutzung des Modells für die Ermittlung des Energiebedarfs eines Bauwerks

12. Nutzung für Betrieb und Erhaltung

  • Übernahme von Daten in entsprechende Systeme für das Erhaltungsmanagement (Wartung und Betrieb)

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