19.12.2017

Klartext

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Immer wieder ist zu hören oder zu lesen, dass es eine Landflucht gibt und die Landbevölkerung zunehmend vor vielerlei Problemen steht. Diese Problematik gilt weniger für den Niederrhein und am wenigsten für Straelen. Ausnahmen gibt es im Kreis Kleve, wie beispielsweise die Ortschaft Kervenheim, wo keine Nahversorgung und nur eine eingeschränkte medizinische Versorgung gegeben ist.

Unbeeindruckt von solchen Problemen ist unsere Heimatstadt Straelen zu bewerten, wo die Gewerbeeinnahmen fließen, sich neue Unternehmen ansiedeln und Auswärtige sowie Zugezogene Straelen als eine der schönsten und attraktivsten Städte am Niederrhein bezeichnen.

Ich will mich nicht davon freisprechen, eher das Negative zu sehen als sich über Positives zu freuen und auch wahrzunehmen. Eine Rundfahrt mit dem Fahrrad zeigt beispielsweise, welche hervorragend gepflegten Sportplatzanlagen es in Holt, Broekhuysen, Herongen und natürlich auch in Straelen auf der Römerstraße gibt.

In den vergangenen Monaten gab es – auch meinerseits – viel Aufregung über die viel zu lange Bauzeit der Annastraße. Nach Fertigstellung sind wir jedoch alle glücklich und zufrieden und die Baustoffhandlung Slooten sowie alle anderen Gewerbetreibenden sind nun wieder unproblematisch anfahrbar.

Großartig finde ich die Idee, ein leerstehendes Ladenlokal am Anfang der Venloer Straße mit wunderschönen Porträts und Gemälden zu versehen. Täglich erfreue ich mich an dem Blick auf eine sehr ansprechend gestaltete Schaufensteranlage anstatt in gähnende Leere zu schauen. Kompliment auch an die Inhaber des Friseurgeschäftes Biek, die an präsenter Lage ein attraktives Objekt geschaffen haben, das an Professionalität kaum zu überbieten ist.

Straelen ist und bleibt lebens- und liebenswert. Die Prinzenproklamation in der Bofrost-Halle besuchten 1000 Personen, und unser Second-Hand-Laden “tragbar” ist sensationell erfolgreich und eine Bereicherung für die Innenstadt.

Bekannterweise führten wir für das Erdgeschoss der “Markt Rose” Verhandlungen mit jungen Leuten, die gerne in unserer Stadtmitte eine Restauration in Form einer Lounge errichten wollten. Leider wird dieser Plan nicht Realität, weil besagtes Unternehmen andernorts investiert hat. Somit steht diese Gewerbeeinheit weiterhin zur Verfügung; Interessierte können gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

Eine schöne Adventszeit wünscht allen Lesern

Hermann Tecklenburg

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