Tecklenburg | Bauunternehmen Düsseldorf und StraelenAktuellesNIEDERRHEIN ANZEIGER, 06. JANUAR 2016 “BAUPLÄNE, ZEITUNG UND KLEINE MÜNZEN”
06.01.2016

NIEDERRHEIN ANZEIGER, 06. JANUAR 2016 “BAUPLÄNE, ZEITUNG UND KLEINE MÜNZEN”

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NIEDERRHEIN ANZEIGER, 06. JANUAR 2016 “BAUPLÄNE, ZEITUNG UND KLEINE MÜNZEN”

DINSLAKEN. Bauvorhaben auf historischem Grund sind immer spannend. Denn niemand weiß, was die Bagger so alles an den Tag bringen werden … So ganz überraschend waren daher die stadthistorisch wertvollen Funde auf dem ehemaligen Hackford-Gelände für die Tecklenburg Projektentwicklungs GmbH nicht. Bauherr Hermann Tecklenburg ging bei der Grundsteinlegung zur neuen „Schatzkammer“ auch nur dezent genervt auf die Bau- Verzögerungen durch die archäologische Dokumentation ein: „Hätten wir eine Tonne Silber gefunden, wäre alles an das Land gegangen. So aber dürfen wir die Kosten für die archäologischen Arbeiten alleine tragen.“

Die Betondecke konnte (auch begünstigt durch das relativ gute Winterwetter) trotz der Verzögerungen fast fertig gestellt werden. Und der Bau soll nun zügig voran gehen. Wenn das Wetter mitspielt, könnten schon in einem Jahr die ersten Bewohner einziehen. Die „Schatzkammer“ besteht aus fünf Gebäudeteilen, in denen 25 unterschiedlich große Wohnungen zwischen 60 und 155 Quadratmetern gebaut werden. Dazu gehören auch eine Tiefgarage (35 Stellplätze), ein Aufzug in jedem Gebäude und vier ebenerdige Gewerbefl ächen. Über 50 % der Appartements sind laut Tecklenburg bisher schon reserviert oder verkauft worden.

Wie es sich für eine richtige Grundsteinlegung gehört, wurden Pläne, aktuelle Tageszeitung und einbisschen Münzgeld in die Zeit-Kapsel des Grundsteines gepackt. Die anschließend von Bürgermeister Heidinger, Architekt Sven Blau und dem Bauherrn Hermann Tecklenburg feierlich eingemauert wurde.

In solchen Momenten wird allen Anwesenden, darunter auch Ratsmitglieder und Vertreter der Kirchen, wie Caritas-Direktor Michael van Meerbeck (Tecklenburg hat für die Caritas ein Altenheim in Wesel gebaut) und dem Pfarrer der ev. Stadtkirche, Armin von Eynern, dass man gerade etwas für die Nachwelt hinterläßt, das althergebrachte Ritual einer Grundsteinlegung somit auch einen ganz praktischen Zweck hat. Der Segen im Schatten der St. Vinzenzkirche durfte da auch nicht fehlen. Hermann Tecklenburg brachte es auf den Punkt: „Ich glaube, dass der Segen einer Kirche einem Gebäude gut tut.“ Einer? Die evangelische Stadtkirche ist auch nicht weit.

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