12.08.2019

Weihnachten in den eigenen vier Wänden

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Weihnachten in den eigenen vier Wänden

Mitte April gab es den ersten Spatenstich, nun wurde Richtfest gefeiert. Das Baugebiet „Himmelblau“ in St. Hubert entwickelt sich schnell.

„Jede gute Geschichte beginnt mit einem ,Es war einmal’.“ Mit diesem Satz begrüßte Hermann Tecklenburg jetzt die künftigen Bewohner und deren Familien beim Richtfest im St. Huberter Neubaugebiet „Himmelblau“. Damit spielte der gelernte Maurermeister und Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensgruppe auf eine Zeit vor nunmehr 55 Jahren an, als er als junger Azubi sein erstes Richtfest mitfeierte. „Heute ist es für mich das 299. Richtfest, wobei es für unser alteingesessenes Unternehmen über all die Jahre wichtig war, Grundsteinlegung, Richtfest und Einweihung zu feiern“, sagte Tecklenburg, der mit seinem Unternehmen auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann.

Aber auch die Zukunft sieht gut aus. Mit dem Projekt „Himmelblau“ entsteht in mehreren Bauabschnitten Auf dem Zanger in St. Hubert ein großes Neubaugebiet. Tecklenburg lässt hier 42 Doppelhaushälften und ein Mehrfamilienhaus mit 20 Eigentumswohnungen bauen. Mit den ersten sechs Doppelhaushälften fiel Mitte April der Startschuss, wobei sich zum Richtfest alle zukünftigen Bewohner eingefunden hatten und sich in Anbetracht des zügigen Bauvorangehens sichtlich freuten. „Sie können in Ihrem Haus Weihnachten feiern“, versprach Tecklenburg. Er hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Kempen und den Stadtwerken hervor. Auch Fernwärme und Wassernetz sind für das Baugebiet bereits zu großen Teilen fertiggestellt. In der Heizzentrale sind Wasserspeicher, Kessel, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerk installiert. Der Schornstein steht, und die Solarpanele sind ebenfalls montiert.

„Das Trockenheizen der Häuser im Herbst erfolgt schon über die Heizzentrale“, informierte Siegfried Ferling. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Kempen verwies darauf, dass das Projekt der Energieversorgung vom Baugebiet Auf dem Zanger richtungsweisend für Kempen sei. Der evangelische Pfarrer Markus Rönchen wünschte den Bewohnern von „Himmelblau“ vor allem gesegnetes Wohnen und eine gute Nachbarschaft. „Die Hardware sind die Häuser. Die Software ist das, wie die Menschen miteinander umgehen“, sagte Rönchen.

Die Häuslebauer freuen sich schon auf ihr Neubaugebiet, das mit vielen jungen Familien an den Start geht. „Die ländliche Struktur, die Nähe zu Kempen, die gute Infrastruktur, das alles hat uns bewogen, hier zu bauen“, berichtete eine Duisburger Familie. Dass es einmal St. Hubert werden würde, hätte ein Kempener Paar hingegen Anfang des Jahres noch nicht gedacht. Aber der kleine Stadtteil und sein Neubaugebiet überzeugten bei einem ersten Besuch.

Während der Richtkranz am Kran schaukelte, kletterte Heinz-Josef van Aaken für den traditionellen Richtsprich in luftige Höhen. Mit den Worten „Das Glas muss jetzt sterben, beglück den Bau mit deinen Scherben“ beendete der Zimmerermeister seine Rede und gab damit das Startzeichen für die Feier. Was die weitere Bebauung betrifft, folgt in Kürze der zweite Bauabschnitt mit den nächsten acht Doppelhaushälften. Die letzten Doppelhäuser sollen bis Ende 2020 fertig sein.

Quelle: RP

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