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19.01.2018

Auszeichnung für „gute Bauten 2017“

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Auszeichnung für „gute Bauten 2017“

Auf dem Areal des ehemaligen Jugendtreffs „Jueck“ und der bisherigen Lagerfläche des Kaufhauses Schnatenberg wurde in Hilden durch die Firma Tecklenburg ein Neubau mit 16 Eigentumswohnungen und einer Gewerbefläche errichtet. Im Erdgeschoss befindet sich eine Bankfiliale, über der zwei weitere Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss angeordnet sind. Architektonisch in Szene gesetzt wurde das Objekt durch das renommierte Büro „Pagelhenn Architektinnenarchitekt“ aus Hilden.

Die Bebauung des Eckgrundstücks entlang den Straßen Am Kronengarten und Heiligenstraße erfolgte in klassisch-zeitgenössischer, klarer Architektur und bietet modernes Wohnen mitten im Zentrum von Hilden. Die zu erhaltende und vom Neubau ins Zentrum gesetzte große Kastanie am Eingang der Fußgängerzone prägt das Konzept der Bebauung und wurde konsequenterweise in der Namensgebung Kastanienhof wieder aufgegriffen. Im Sommer 2016 war das Objekt bezugsfertig und bietet seitdem einer Reihe von Familien ein neues Zuhause vor den Toren der Landeshauptstadt.

Das Wohn- und Geschäftshaus rückte in diesen Tagen erneut ins Scheinwerferlicht. Im Rahmen des alljährlich stattfindenen Wettbewerbs des Bundes Deutscher Architekten (BDA) wurde der Kastanienhof in Hilden mit einer Auszeichnung bedacht und in den Rang „gute Bauten 2017“„gute Bauten 2017“ erhoben. „Diese Anerkennung erhalten Architekten und Bauherren für ihr gemeinsames Werk“, heißt es in der Urkunde, womit die komplizierte Grundstückssituation und die unterschiedliche architektonische Ausformung von Wohn- und Geschäftsbereich gewürdigt wurde.

In der Anerkennung des Deutschen Architektenbundes heißt es weiter: „Beim Bankgebäude sind die Anklänge an die späten 20er Jahre des letzten Jahrhunderts unübersehbar. Horizontale Lisenen gliedern den langgestreckten Baukörper und lassen ihn über dem gläsernen Erdgeschoss elegant schweben.“ Ausdrücklich Bezug genommen wird auf die gelungene Einbeziehung des vorhandenen Kastanienbaumes in das städtebauliche Gesamtkonzept. Auf diese Weise gebe es „beim Umschreiten der Gebäudeecke keine unansehnliche Rückseite, sondern vielmehr einen schön gestalteten Vorplatz“, über den der Zugang zu den Wohnungen realisiert wurde. Gelobt wurde auch der tiefe Einschnitt in der Bebauung, wodurch die Belichtung untergeordneter Räume möglich wurde.

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